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MGV-Eintracht-von-1886-Ottbergen

2016 ~ Ausflugsfahrt zum UNESCO – Welterbe Zollverein in Essen

 

Ausflugsfahrt zum UNESCO – Welterbe Zollverein  in Essen.

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Ausflugsfahrt des MGV-Ottbergen zum UNESCO – Welterbe Zollverein in Essen,
am Samstag, den 23. Juli 2016.

 


Die diesjährige Busfahrt führte die Teilnehmer als erstes zum UNESCO – Welterbe Zollverein

in Essen. Die Zeche wurde 1847 gegründet. Im Jahr 1986 wurde der Betrieb eingestellt, bzw.

die Förderung der Kohle beendet. Die Kokerei wurde 1993 geschlossen. Seitdem steht die

Anlage unter Denkmalschutz. Im Jahr 2001 wurde die Zeche von der UNESCO zum Welterbe Zollverein ernannt.

 

Es wurden zwei Gruppen gebildet. Die erste Gruppe unternahm eine zweistündige Führung

unter der Leitung von Herrn Scholz in der Schachtanlage XII.

An einem Modell, welches vor
der Halle aufgebaut war,

erklärte er die komplette Zechenanlage.

Eine Einfahrt unter Tage
ist nicht mehr möglich.   

Aber das zwischendurch gezeigte Bild- bzw. Filmmaterial (Original schwarz - weiß Aufnahmen mit Original Ton) verschafften einen Einblick in die damalige

schwere Arbeit der Kumpel unter Tage.








Die Führung durch die im Originalzustand erhaltenen Übertageanlagen der Zeche, spiegelte den Alltag der Bergleute wieder. Wie ein roter Faden

zog sich „der Weg der Kohle“ durch die Führung. Von der Förderung der Kohle bis zur Aufbereitung, der Sieberei bis hin zur Verladung, ist die Produktionskette noch vollständig nachvollziehbar.

Werkzeuge die unter Tage eingesetzt waren,

wurden von Herrn Scholz an
den Originalen bzw. an den Modellen fachmännisch erklärt.

Entlang riesiger Maschinen und Transportbändern führte der Weg hinauf  bis zur Aussichtplattform (113 Stufen)

auf das Dach der Kohlenwäsche, die einen beeindruckenden Rundblick über Essen und die Region bietet.  


Die zweite Gruppe fuhr mit der Linie UNESCO – Welterbe Zollverein über das ca. 100 Hektar große Gelände, über die so genannte 3,5 km lange Ringpromenade.
Die Fahrt führte über die Zollverein Halde und vorbei an allen wichtigen Gebäuden der Schachtanlage XII und 1/2/8,

sowie der Kokerei Zollverein.


Die Teilnehmer erhielten viele Details zur Geschichte des

Industriedenkmals, und auch zum Wandel zu einem Ort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft. Auch die Fahrt auf der längsten Rolltreppe Deutschlands, in den vierten Stock dem „Cafe“ der Kohlenwäsche war ein tolles Erlebnis.
Hier stießen die beiden Gruppen wieder zusammen.


Nach einer Pause ging es mit dem Bus weiter zur „Villa Hügel“. 


 

Unser Sangesbruder
 

Erich Meyer,
der einige Jahre in Essen wohnte, gab während der Fahrt einiges über die Stadt Essen zum Besten.

Die „Villa Hügel“ ist heute mit ihren Parkanlagen Eigentum und Sitz der Alfred Krupp von Bohlen und Halbach - Stiftung,
sie liegt in einem sehr gepflegten Park mit vielen alten Bäumen am nördlichen Ufer des Baldeneysees.

Die Villa wurde 1870 nach eigenen Plänen vom Industriellen und Stahlbaron Alfred Krupp errichtet.

Bis 1945 war sie Wohnsitz der Familie Krupp.

Riesige Gemälde von der Familie oder einzelnen Familienmitgliedern,

sowie die  industrielle Geschichte des Ruhrgebietes befinden sich in dem Stammhaus der Familie Krupp.

 

Nach einem kurzen Fußweg, schloss sich eine einstündige Fahrt mit dem Fahrgastschiff „Stadt Essen“ an.


Die Fahrt führte uns vom Anleger „Villa Hügel“ zum Anleger „Kupferdreh“.



Der Baldeneysee ist zwar ein künstlich angelegter See, der aber sehr schön gelegen ist.
Von vielen Menschen wird er auf vielseitige Art und Weise als Naherholungsgebiet oder Sportstätte genutzt.

 

Der Ausklang der Tagesfahrt fand in

in Buke statt.



Frau Bußmann, Frau Tofall, sowie ihre Mitarbeiterinnen hatten ein sehr leckeres, reichhaltiges Buffet

mit westfälischen Spezialitäten gezaubert.

Nach einigen Getränken wurden unter der Leitung von Heinz Lauber Lieder gesungen,

die er auf dem Akkordeon begleitete.


Wir wollen einen heben: Prost, prost prost!

  


Alle Fotos von Wolfgang Roth und Heiner Lücke



Bericht vom Schriftführer, 

Michael Nolte

Video erstellt vom